Check in am Flughafen-Counter, dann kommt das lange Warten auf den Abflug.
Endlich sind wir am Ziel.
Alles ist dunkel, ein erster Blick in das Schiffsinnere, Kombüse und Koje, viele neue Wörter erwarten uns. Der Skipper hat für uns Spaghetti vorbereitet. Am nächsten Tag bei Tageslicht sieht vieles anders aus.

Strahlender Sonnenschein erwartet uns. Zunächst kommt die Übernahme der Schiffe. Alles wird kontrolliert und mit der Liste verglichen. Schäden werden dokumentiert. Langsam steigt die Sonne höher, gerne möchte die Crew ablegen.
Endlich ist es so weit, die Tampen werden losgemacht. Das Ziel ist gesteckt, die Karten sind bereit und dann geht es los. Schnell wechselt noch ein wenig Proviant das Schiff, aber dann ... Mit der Sonne und dem Wind erreichen wir unser erstes Ziel.

Vorbei an einer wunderschönen Landschaft erleben wir den ersten Tag auf unserem Schiff. Häfen, Städte und ein beeindruckendes Blau des Wassers. Viel viel Sonne, hoffentlich reicht unser Sonnenschutz.
Müde und erschöpft ob der interessanten Eindrücke erreichen wir unseren ersten Hafen. Skipper und Crew trinken das obligatorische "Anlegebier", es darf aber auch ein Saft sein. Jetzt werden die Erlebnisse des Tages besprochen. Die Crewmitglieder, die heute für die Kombüse zuständig sind, zaubern ein super Chili con Carne. Ein wunderbarer Tag endet.

Langsam gewöhnen wir uns an den Tagesablauf. Wir haben Wachen eingeteit. Jeweils zwei Personen sind eine Wache für eine Stunde. Jede Wache ist zuständig für das Segeln, für eine kleine Mittagszeit und hat das Kommando auf dem Schiff – direkt nach dem Skipper. Der Skipper sorgt heute für das Mittagsmahl. Das ist nicht immer üblich.

Durch die Wacheinteilung gibt es eine gut geregelte Einteilung am Steuerrad und an den Segeln. Wir durchqueren den Kanal von Levkas, vorbei an der Drehbrücke, der Insel Aristoteles Onassis und dann finden wir eine beschauliche Bucht.

Zwischen Wachen und Entspannung bewegt sich unser Tagesgeschehen und dann ...
Gerd kommt mit dem Sextanten aus der Kapitänskajüte. Nun müssen wir noch ein wenig lernen. Interessant ist das allemal.
Am späten Nachmittag erreichen wir wieder einen wunderschönen Hafen.

Am nächsten Morgen, nach einem ausgedehnten Frühstück, machen wir einen Landgang. Interessante Bauwerke, exotische Blumen und die Einheimischen, die hier einen ganz normalen Alltag haben. Griechenland ist schön. Wir erobern das Land von der Wasserseite aus. Ein Gruppenbild zur Erinnerung und dann trinken wir noch einen Kaffee.

Jetzt aber mit dem ersten Wind wieder raus auf die See. 300 sm ist unser gesamtes Ziel. So haben wir die erste Grundlage für den SKS geschaffen.
Gerd erteilt von unserem Schiff aus Kommandos an die zweite Crew. Dann zieht unser Schiff durch die See und die anderen folgen in unserem Kielwasser. Strahlende Sonne begleitet uns, eine leichte Brise kühlt unsere erhitzten Gesichter. Ein tolles Team. Am Abend erreichen wir eine beschauliche Bucht auf Paxos. Lakka, so heißt dieser schöne Hafen.

Wir befinden uns schon auf der Rückfahrt. Abends wollen wir Korfu anlaufen. Wir genießen das schöne Wetter und legen in einer kleine Bucht an, um zu baden.
Langsam laufen wir im Hafen von Korfu ein. Jetzt müssen wir das Schiff aufklaren. Im Salon herrscht schon Ordnung. Die vier Kojen werden später geräumt.
Dann sind wir da. Landgang – ein wenig wackelig auf den Beinen, aber rundum glücklich und gut erhohlt. Wir besuchen Korfu-Stadt und haben ein wunderschönes kleines Lokal gefunden, in dem wir zusammen essen.

Ein gemeinsames Frühstück an Land, ein letzter Rundgang durch den Hafen, noch einmal auf einem Schiff sitzen, zusammen Spaghetti essen und dann geht es zum Flughafen, zurück nach ....
